Auch die stationären Handelsketten sind längst mit ihrem Sortiment online verfügbar. Auch REWE hat nun sein Onlineangebot noch mal deutlich ausgeweitet. Erhältlich sind vor allem Non-Food- Artikel aber auch haltbare  Lebensmittel. Der Paketservice ergänzt den schon seit 2011 bestehenden lokalen Lieferservice von REWE. REWE kan damit als Pionier des Lebensmittel- Onlinehandels bezeichnet werden.

Während man beim Lieferservice, den es bundesweit in 75 Städten gibt, naturgemäß auf das lokale Angebot begrenzt ist, kann man sich beim REWE Paketdienst jetzt noch mehr Artikel zentral liefern lassen. Vor allem im Bereich der Eigenmarken wie REWE Bio, REWE Feine Welt oder ja! habe man das Sortiment, das online erhältlich ist, deutlich erweitert, heißt es in der Pressemitteilung. Dazu gibt es auch noch mehr Kosmetik- und Drogerieartikel sowie Küchen- und Haushaltswaren.

Die Bestellung läuft dabei zentral über den REWE Onlineshop, wo man zu Beginn des Bestellvorgangs seine Postleitzahl angeben muss. Auf Basis dieser Angabe werden einem dann die Artikel angezeigt, die per Lieferservice regional verfügbar (frische Lebensmittel, Obst und Gemüse, Tiefkühlprodukte etc.) oder eben bundesweit über den Paketservice lieferbar sind. Während der Paketservice einheitlich immer 4,95 Euro pro Bestellung kostet, berechnet sich die Liefergebühr beim Lieferservice nach Warenkorb und Lieferzeit und beträgt zwischen 0 und 5,95 Euro. Die erste Bestellung beim Lieferservice ist für Neukunden immer ohne Liefergebühren.

Die Lieferung geht beim Lieferservice natürlich schneller (im Idealfall am nächsten Tag) als bei Paketversand. Da zeigt sich der Vorteil eines engmaschigen Filialnetzes, mit dem man regional schnell liefern kann. Tatsächlich ist der Paketversand von Non- Food- Artikeln nur eine Ergänzung, um aus dem bundesweiten Sortiment auch liefern zu können, was vielleicht regional gerade nicht lieferbar ist.

REWE hat auf jeden Fall die Zeichen der Zeit erkannt und auf effektive Weise die Vorteile des stationären Handels mit dem Onlinehandel verzahnt – und der Kunde profitiert davon.

Von Kai

Kai war zehn Jahre in der Arbeitsrechts- Beratung einer Gewerkschaft tätig, bevor er sich 2011 als Online- Versandhändler selbstständig gemacht hat. Auf Sellercamp teilt er seine Erfahrungen mit ebay, Amazon & Co.

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