Für Händler, die ihre Ware als Paketsendung an Amazons Logistikzentren verschicken, gibt es eine wichtige Neuerung hinsichtlich des zulässigen Paketgewichts.

Darf nicht mehr als 23 Kilo wiegen

Waren bisher Sendungen bis 30 Kilogramm zulässig, ist das Höchstgewicht nunmehr auf 23 kg reduziert worden. Einzige Ausnahme besteht darin, dass in einem Paket nur ein Artikel geliefert wird und der über 23 kg wiegt.

Ich selbst hatte gerade aus Gründen der Versandkostenoptimierung meinem Hersteller aufgegeben, dass er meine Ware in größeren Kartons verpacken möge, damit ich mehr Artikel mit einer Sendung verschicken kann.

Die Kosten für Warenlieferungen an Amazon, die ihr mit DHL als Versandpartner von Amazon versendet, betragen gewichtsunabhängig 3,32 Euro pro Paket. Ob ihr also ein Paket mit wenigen Artikeln und geringem Gewicht an Amazon schickt oder ein schweres mit vielen Artikeln, spielt hier zunächst mal keine Rolle, so dass es für viele Händler reizvoll war, sich an die Grenze des Erlaubten heranzutasten und die Kartons mit knapp unter den zulässigen 30 kg zu befüllen.

Wer nun gerade einen Container mit 30- Kilo- Kartons bekommen hat, hat nunmehr ein Problem, denn diese müssen in leichtere Versandeinheiten umgepackt werden. Gleiches gilt im Übrigen auch für palettierte Sendungen. Auch hier dürfen die Karton auf den Paletten nicht mehr als 23 kg wiegen.

Weiterhin gilt natürlich die Regel, dass Kartons mit einer Gewicht über 15 kg mit den bekannten Aufklebern „ACHTUNG! Schweres Paket!“ auf allen vier Seiten beklebt sein müssen.

Von Kai

Kai war zehn Jahre in der Arbeitsrechts- Beratung einer Gewerkschaft tätig, bevor er sich 2011 als Online- Versandhändler selbstständig gemacht hat. Auf Sellercamp teilt er seine Erfahrungen mit ebay, Amazon & Co.

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