Die ehemalige Ebay- Tochter Paypal erhöht zum 31. August 2018 die Gebühren für ihre Payment- Dienstleistungen. Zahlten Händler bisher neben der fixen Transaktionsgebühr von 35 Cent eine variable Gebühr in Höhe von 1,9% des umgesetzten Betrags, steigt diese Gebühr ab 1. September 2018 auf 2,49%. Die fixe Gebühr je Transaktion bleibt unverändert.

Wie auch bereits bisher gibt es Sonderkonditionen mit steigendem Umsatz über Paypal.

© Screenshot PayPal

Damit zahlen vor allem kleine Händler deutlich mehr als bisher. Zukünftig ist es auch nach den Paypal- AGB untersagt, Zahlartenzuschläge auf Kunden abzuwälzen.

Der Fairness halber muss man einräumen, dass Paypal sein Portfolio an Zahlungsdienstleistungen in den vergangenen Jahren mit der Einführung von Paypal Plus, Zahlung auf Rechnung und Ratenzahlung deutlich erweitert hat und für Paypal Plus- Zahlungen auch schon höhere Gebühren verlangt wurden.

Paypal bietet Händlern übrigens noch ein Programm zum Gebührensparen an: das OPPTIMIZE- Programm. Wer sich hierfür anmeldet, profitiert bei Zahlungen über den Express- Button von vergünstigten Gebühren..

Die günstigeren Gebühren machen sich allerdings erst bei einem monatlichen Umsatz über Paypal von mehr als 2000 Euro bemerkbar. Mehr zu OPPTIMIZE gibt es hier.

Von Kai

Kai war zehn Jahre in der Arbeitsrechts- Beratung einer Gewerkschaft tätig, bevor er sich 2011 als Online- Versandhändler selbstständig gemacht hat. Auf Sellercamp teilt er seine Erfahrungen mit ebay, Amazon & Co.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.