Verkaufen auf Rakuten

Was wie eine gute Marketing Idee ausgesehen hatte, wird nun von Amazon in den USA im Laufe des nächsten Jahres wieder eingestellt: Der ungefragte und kostenlose Versand von Mustern und Gratisproben, mit dem die Bekanntheit und natürlich auch der Absatz von Marken gesteigert werden sollte, hat sich offenbar nicht bewährt.

Amazon teilte dazu nur mit, dass das Unternehmen permanent Neuerungen und Innovationen im Kampf um den Kunden ausprobieren würde. Einige würden weitergeführt, andere wieder eingestellt. Im Rahmen des Programms wurden Amazon- Kunden auf Basis ihrer vorherigen Käufe mit Gratisproben beschenkt. Die Pakete scheinen aber nicht nur Sympathie sondern offenbar auch Verwunderung und Irritationen ausgelöst zu haben. Nicht ganz unverständlich, denn jeder kann sich selbst fragen, wie er reagieren würde, wenn er von Amazon etwas geschickt bekommt, was er nicht bestellt hat.

Neben der Irritation, ob es sich um eine Fehllieferung handelt, mag es sicherlich auch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes gegeben haben, denn die Datenverwendung zum Zwecke zielgerichteter Werbung unterliegt selbst in Amerika strengen Kriterien. Aus dieen Gründen ist eine Einführung auf Marktplätzen innerhalb der Europäischen Union jedenfalls in dieser Form vermutlich nicht denkbar.

Die Markeninhaber haben im Rahmen des Musterversandprogramms offenbar pauschal zwei Euro je Lieferung an Amazon gezahlt.

Von Kai

Kai war zehn Jahre in der Arbeitsrechts- Beratung einer Gewerkschaft tätig, bevor er sich 2011 als Online- Versandhändler selbstständig gemacht hat. Auf Sellercamp teilt er seine Erfahrungen mit ebay, Amazon & Co.

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